Mordversuch in Trillfingen bei Haigerloch

Mordversuch in Trillfingen bei Haigerloch

In der Nacht vom 7. auf den 8. Januar 2012 kam es 3.30 Uhr nach einer Fasnet-Showtanzveranstaltung in der Trillfinger Festhalle zu einer Massenschlägerei, die laut Presse „offenbar von rechtslastigen Jugendlichen angezettelt wurde“. Laut Polizei hatten sieben Nazi-Skinheads etwa 20 bis 30 jüngeren Festbesucher vor der Festhalle provoziert. Die Angreifer-Gruppe bestand laut Presse aus fünf Männern im Alter zwischen 17 und 34 Jahren und zwei Frauen im Alter von 20 und 26 Jahren. Vier von ihnen kommen aus dem Zollernalbkreis und einer aus einem Nachbarkreis.
Ein 22jähriger Angehöriger der Naziskin-Gruppe setzte sich in sein Auto, fuhr in Begleitung seiner 20jährigen Freundin auf eine Menschengruppe zu und verletzte dabei drei Menschen. Die Opfer erlitten Quetschungen, Risswunden und starke Prellungen, die ärztlich versorgt werden mussten. Insgesamt wurden bei dem Angriff durch die Nazi-Skins fünf Festbesucher aus Haigerloch im Alter zwischen 21 und 24 Jahren verletzt.
Laut Presse flüchtete der Täter nach seinem Angriff, kehrte aber kurze Zeit später zu Fuß an den Tatort und zu seinen Gesinnungsgenossen zurück, die noch immer in die von ihnen angezettelte Schlägerei verwickelt waren. Die eintreffende Polizei nahm aus der Angreifergruppe fünf Personen, vier junge Männer und eine Frau im Alter zwischen 17 und 21 Jahren, vorläufig fest. Der 22jährige Auto-Amokläufer konnte ermittelt werden und sitzt wegen versuchten Totschlags in Haft.

Die Kampagne „Alboffensive – Kein brauner Alb(t)raum!“ bewertet den Angriff eines Neonazis mit einem Auto als Mordversuch, da man mit einem über eine Tonne schweren Gefährt wie einem Auto einen oder mehrere Menschen tödlich verletzen kann. Die „Alboffensive“ ist erleichtert darüber dass die Angegriffenen diesen Mordversuch überlebt haben. Die Tat zeigt zum wiederholten Male das gefährliche Potenzial neonazistischer Gewalt.
Der Fall erinnert an einen ähnlichen Angriff am 1. Oktober 2011 im Landkreis Emmendingen, Damals attackierte am Rand der kleinen Gemeinde Riegel der lokale Nazi-Kader von der „Kameradschaft Südsturm Baden“ und NPD-Sympathisant Florian Stech einen 21jährigen Antifaschisten mit seinem Auto an und verletzte in schwer.
Wir werden als „Alboffensive“ trotz der offensichtlichen Gefahr weiter gegen die braunen Umtriebe im Zollernalbkreis angehen, aus dem immerhin vier der sieben Täter vom 7. Januar 2012 kommen.

Artikel auf taz.de

Artikel 1 auf swp.de

Artikel 2 auf swp.de

Quelle: http://ao.blogsport.de/

antifa

go2dresden

go2dresden

Wann: Freitag, 03.02.12
Wo: Zelle Reutlingen
Infoveranstaltung + Bustickets: 20:00 Uhr

Wie jedes Jahr versuchen auch 2012 wieder tausende (Neo-)Nazis unter dem Schutz der Polizei durch Dresden zu marschieren. Dabei versuchen sie die Nazis, die 1945 bei der Bombardierung Dresdens umgekommen sind, als Opfer darzustellen. Dieser Verfälschung der Geschichte gilt es entschlossen entgegen zu treten. Knüpfen wir an die erfolgreichen Blockaden der letzten 2 Jahre an und fahren erneut zahlreich nach Dresden. Keine Basis für Geschichtsverfälschung und rechte Umtriebe!

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„Penner klatschen“ – Obdachlosen-Feindlichkeit

„Penner klatschen“ – Obdachlosen-Feindlichkeit

Obdachlose sind die vergessenen Opfer der Gesellschaft. Sie werden von Staat und Gesellschaft ausgegrenzt und auf der Straße angegriffen. Rechte TäterInnen praktizieren gegen obdachlose Menschen einen Sozialdarwinismus der Tat, der durch einen Sozialdarwinismus des Wortes vorbereitet wird.
Die MörderInnen eines Obdachlosen 2000 in Ahlbeck waren der Meinung, dass „Asoziale und Landstreicher hätten im schönen Ahbeck nichts zu suchen“. Die Mörderinnen eines Obdachlosen in Greifswald gaben an, ihre Opfer angegriffen zu haben, weil „so einer […] dem deutschen Steuerzahler auf der Tasche liegt“. Offenbar steht die Gewalt gegen Obdachlose und sozial Schwache im unmittelbaren Zusammenhang mit gesellschaftlichen Klima und der kapitalistischen Maxime von der Verwertbarkeit der Menschen.
Das brutale Ergebnis sind nach unterschiedlichen Statistiken von 33 bis zu über 100 ermordete Obdachlose seit 1990.
Der Vortrag soll versuchen diese Gewalt in ihrer unterschiedlichen Form darzustellen, zu analysieren und die Ursachen zu benennen. Der Referent arbeitet seit mehreren Jahren nebenberuflich als Portier in einer Notübernachtung für Obdachlose. Er hat bei einer Straßenzeitung ein einmonatiges Praktikum absolviert und schreibt gelegentlich für die Stuttgarter Straßenzeitung „Trott War“ und betreibt den Blog http://berberinfo.blogsport.de.

Epplehaus Tübingen
Do, 15.12.11
Einlass: 18:00 Uhr | Eintritt: Frei!

Quelle:http://epplehaus.de/EPPLEHAUS/einstieg.htm

Vortrag: Militanter Neonazismus in Vergangenheit und Gegenwart

Vortrag: Militanter Neonazismus in Vergangenheit und Gegenwart

Dienstag 20.12.11
Einlass: 19:30 Uhr
Beginn 20Uhr
Franz.K
Unter den Linden 23
72762 Reutlingen

Nicht erst die kürzlich öffentlich gewordene „Terror-Serie“
des„Nationalsozialistischen Untergrund“ (NSU), auf deren
Konto mindestens 10 Tote gehen, sind die ersten dieser Art.
Es gab in den letzten Jahrzehnten eine Vielzahl von
neonazistisch motivierten Morden, Brandstiftungen und
Bombenattentaten, wie zum Beispiel das Attentat auf das
Oktoberfest 1980, der Brandanschlag auf die Münchener
Discothek „Liverpool“ 1984 oder der versuchte Sprengstoff-
anschlag auf die Grundsteinlegung des Jüdischen
Gemeindehaus in München im Jahr 2003. Der Vortrag soll
eine kritische Beleuchtung der Geschichte des rechten
Terrors, seiner Formen und der Akteur_innen geben und
versucht das Phänomen „Rechtsterrorismus“ zu fassen.
Robert Andreasch ist freier Journalist und Mitarbeiter des
A.I.D.A.-Archivs und schreibt Artikel in verschiedenen
antifaschistischen Zeitschriften wie z.B. „Der rechte Rand“.

Begleitend wird auf die regionalen Bezüge hierzu einge-
gangen. Was haben oben genannte Anschläge, ein anti-
semitischer Doppelmord in Erlangen und die „Wehrsport-
gruppe Hoffmann“ mit der Region Reutlingen / Tübingen zu
tun? Auch die Rolle des regionalen Rechtsaußen Axel
Heinzmann wird beleuchtet.
Lucius Teidelbaum ist Historiker und Experte der rechten
Szene und schreibt Artikel in verschiedenen
antifaschistischen Zeitschriften wie z.B. „Der rechte Rand“.

Dienstag 20.12.11
Beginn 20Uhr
franz.K (Reutlingen)

Antifa Reutlingen Tübingen

Unterstützt von ver.di Medien Tübingen

Quelle: www.antifatuert.blogsport.de

Bildungstreik am 17. November!

Bildungstreik am 17. November!

Kommt alle am 17. November um 8:45 Uhr auf dem Reutlinger Marktplatz.

Kein Frieden mit Deutschland!
Kein Frieden mit Kapitalismus!

Mehr:bildungsstreikrt.wordpress.com/

benaglo



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